Flackerfreie Wagenbeleuchtung


Wer kennt es nicht, wen stört es nicht?


Die Lösung ist im WWW an vielen Stellen zu finden, hier meine kleine Anpassungen:


Seit einiger Zeit gibt es Tantal-Kondensator mit 220 µF bei 25 Volt in der Baugröße 7343, das bedeutet, dass der Tantal-Kondensator die Maße 7,3 * 4,3mm (diese sind dann 4,3mm dick) hat.


Damit der Ladestrom beim Einschalten des Booster's nicht so hoch ist, dass der Booster dadurch einen Kurzschluß erkennt, ist nach dem Gleichrichter ein Widerstand (hier 100 Ohm) geschaltet.


Meine Bauteile sind: Brückengleichrichter MSY40, Widerstand 100Ohm (SMD 0603) und ein Taltal-SMD-Kondensator, das ganze zuammen geklebt und gelötet sieht dann so aus … einen LED-Vorwiderstand nicht vergessen (Bei mir 18kOhm)



… und passt auch gut in einen N-Wagen rein.


Hier habe ich einen Roco-Wagen zum VT 11.5 genommen.



In das Dach habe ich erstmal (provisorisch) LED's geklebt, die ich mal bedrahtet gekauft hatte



Die ganze Schaltung nimmt etwa 20mA auf, der Kondensator hält die Helligkeit etwa 10 Sekunfden, bis es dann langsam abdimmt - bis dahin sollte der Wagen wieder kontakt haben …



So sieht es dann aus: links ein neuer Wagen von Fa. Fleischmann, in der Mitte der Wagen mit meiner LED-Beleuchtung, rechts ein alter Wagen von Roco mit Beleuchtung


Hier ein Funktionstest auf dem Programiergleis


0170_2022-02-23_155802.mp4

Dateigröße:9 mb


Die ganze Schaltung kann man noch mit einem Poti "verfeinern" wenn man die Helligkeit der LED's noch beeinflussen will.


Beim Anschluß an einen F-Ausgang eines Decoders sollte noch eine Shottkey-Diode über den Widerstand vorgesehen werden, damit der Kondensator sich nicht in den Decoder entlädt, das bekommt dem Decoder meistens nicht gut.


Bei 1001-digital.de findet sich z. B. eine entsprechende Anleitung


UpDate 22.12.2025


Ich habe eine DCC-Platine mit Hilfe von KI entwickelt und einen Prototypen bestellt.



Besondere Merkmale an dieser Leiterkarte ist, dass sie einen Randkarten-Stecker für die ISP hat, hier kann ich also einfach die FirmWare updaten. Weiterhin hat sie einen LötJumper um zwischen FA4 und ACK auszuwählen. Im Fall von ACK (Rückmeldung an die Zentrale) ist der PIN des Attiny nicht mehr für den FA4 verfügbar. Ich werde beides ausprobieren, wie sich das mit POM machen läßt, die Adresse bzw. das Function-Mapping zu ändern.
Eine Schaltung für einen ELKO zu Pufferung habe ich ebenfalls vorgesehen, aber die Pufferzeit wie im Video werde ich damit wohl nicht erreichen. Die Schaltung rund um den Puffer war etwas aufwändig, da hat KI geholfen, dass der Attiny nicht vom Puffer versorgt wird bzw. nicht über den Transistor zurück in den Attiny fließt. Mal schauen, ob das alles klappt ...