digital - was braucht man mindestens

 

wie fährt eine Lok Grundsätzliches zur Modellbahn

 

Netz-Netzteil-Zentrale-Schiene-Lok-Decoder

Netzspannung 230V / 16A 50hz
Trafo -> 16V Gleichstrom / 3A
Hiermit wir die Zentrale versorgt
An der Zentrale ist ein Steuergerät angeschlossen
An der Zentrale wird das Gleis angeschlossen
Ein Docoder in der Lok empfängt Daten
Diese Daten werden umgesetzt und schalten den Motor / Licht etc. …

 

Pro

  • Mehrere Loks in einem Stromkreis steuerbar, Grenze durch den Strombedarf (ca. 4-8 Lok‘s je Boosterbereich) und das Digital-System mit ca. 100 Lok‘s, mit großem Aufwand quasi unbegrenzt (mehrere Zentralen und entsprechende Schaltung erforderlich)
  • Sonderfunktionen einzeln schaltbar (Licht, Sound … ggf. zweiter Decoder für weitere Funktionen verbaut)
  • Der Motor hat auch schon bei kleiner Fahrstufe volle Kraft (geringe Geschwindigkeit)
  • Motorregelung ist Lastabhängig
  • Über App (auf dem Handy oder Tablett) oder Funk steuerbar
  • Steuergerät an mehreren stellen anschließbar (Walk-Around)
  • mehrere Steuergeräte möglich (LocoNet / Railsync)
  • Rückmeldung möglich (für Steuerpult mit Ausleuchtung oder PC-Steuerung)
  • Computersteuerung möglich (virtueller Fahrdienstleiter / Weichenstraßen / Pendelzugbetrieb etc.)
  • Auch Weichen/Signale/Drehscheiben etc. können über das Steuergerät geschaltet werden
  • Analogbetrieb der digitalisierten Lok‘s möglich
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    Kontra

  • Lokdecoder erforderlich
  • Lok muß mit Adresse und Fahreigenschaften eingestellt werden (Einstellen der CV‘s)
  • Höhere Anschaffungskosten (Zentrale / Steuergerät / Lokdecoder / Booster …)
  • Bei größeren Anlagen sind mehrere Boosterbereiche erforderlich
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    Grundsätzliches:

  • Eine Lok, die Analog nicht fährt, da sie mechanisch ein Problem hat, wird durch den Umbau auf digital nicht besser fahren
  • Es gibt wenige Ausnahmen, wo ein Umbau auf digital nicht möglich ist oder sehr aufwändig ist (Platzbedarf des Decoder, Motor nicht Potentialfrei, Märklin-Wechselstromlok)
  • Die Motor-Regelung ist digital sehr viel besser möglich, da jeder der bis zu 128 Fahrstufen einer Motorfrequenz zugeordnet wird
  • Die Lichtsteuerung ist digital leichter zu realisieren (Rangierlicht / separate Schaltung der Stirnlichter bei Schiebe-Betrieb, Schalten von Funktionen, Sound etc.)
  • Eine Lokadresse muß eindeutig sein, bei einer mehrfachen Vergabe werden alle Loks mit dieser Adresse gesteuert (ca. 10.000 Adressen möglich)
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    digitale Möglichkeiten Welche Möglichkeiten ergeben sich aus einem digital-System