Fremo-Modul-Bau

Am Anfang steht der Plan, danach wird das Modul auf CAD gezeichnet und das Holz entsprechend bestellt und zum Modulkasten zusammengesetzt.
Auf dem Tressenbrett wird 3mm Gummi aufgeklebt. Das habe ich mal bei einem Vertrieb für Ladungssicherung gefunden und das hat sich bei mir bestens bewährt.
Auf diese Gummiunterlage wird mit einem silberschreibendem Kugelschreiber der Gleisverlauf aufgetragen.
Damit das Gleis am Modulende nicht so leicht abgerissen wird (Beim Auf- oder Abbau von Modulen kann das sehr schnell passieren) habe ich für jede Schiene eine Messingschraube in das Kopfbrett geschraubt, auf der Höhe der Schienenunterkante abgeschnitten, hier wird das Gleis später angelötet. Ich setze die Schrauben soweit hinter die Modulkante, dass ich nach dem Auflöten eine Schwelle aufschieben kann.
Die Anschlußleitungen werden an die Schienenunterseite angelötet und an der entsprechenden Stelle im Modulkasten werden Löcher gebohrt.
Für meine Bogen-Module habe ich mir Schablonen lasern lassen, die lege ich in das Gleis ein, verklebe das mit dem Gummi-Unterbau und beschwere dies. Ich nehme dazu nun Mineralwasserflaschen, die ich mit Wasser gefüllt habe. Bei zweigleisiger Strecke nimmt man noch eine Gleisabstandslehre dazu (z.B. von NDetail).
Wer mal einen Übergang von Holz- auf Betonschwellen zeigen möchte, auch hier habe ich einen Tipp: die Holzschwellen von den Schienen abziehen soweit man die Schwellen austauschen möchte und die ebenso abgezogenen Betonschwelle wieder auf die Schienen aufschieben. Bei Peco-Code55 ist das etwas fummelig, geht aber.
Nach dem Festlöten wird die überstehende Schiene abgetrennt und mit einer Feile wird (nur von Schienenoberkante zur Unterkante hin) noch etwas mehr zurückgefeilt, dass die Schienen zweier aneinadergestzter Module sich nicht berühren (die Schienen jedes Moduls müssen zum Nachbarmodul elektrische getrennt sein, das ist wichtig bei Boosterübergänge oder Belegtmedeabschnitten, es würde sonst zu Störungen kommen).
Die Verkabelung auf der Unterseite mache ich mit Hirschmann-Laborleitungen.
Beim Einschottern habe ich mir aus dem Baumarkt Kunststoffspachtel besorgt, die ich mit Silikon-Trennspray eingesprüht habe (Auchtung, das Einsprühen am besten draußen machen, wenn Silikon irgendwo hingelangt, wo später lackiert werden soll, wird keine Farbe mehr halten!) und wird mit kleinen Schraubzwingen am Modulrand befestigt, dann kann man sehr gut bis zum Rand einschottern. Kleine markierungen auf dem Kunststoff (Schienenposition und Schotterhöhe aufzeichnen vor dem Behandeln mit Silikon) hilft dabei, dass Modulübergänge auf mehreren Modulen gleichmäßig werden.